Warnung vor neuer Betrügermasche
Eine Berner Anwaltskanzlei welche Mitglied des BAV-AAB ist, wurde kürzlich, wie sie uns mitgeteilt hat, Opfer eines internationalen Betrugsversuches.
Da nicht ausgeschlossen werden kann, dass die Betrüger auch gegenüber anderen Anwaltskanzleien ähnlich vorgehen werden, veröffentlichen wir hiermit diese kurze Warnung.
Die Täter gingen wie folgt vor: Eine angeblich in den USA wohnhafte Frau meldete sich per E-Mail bei der Anwaltskanzlei und wollte durch einen schweizerischen Anwalt ein Guthaben aus einem "Participation Agreement" einfordern. Die Anwaltskanzlei wurde dann tätig, und nach mehreren Gesprächen und Schriftwechseln ging bei der Kanzlei ein Check aus Übersee - gezogen auf eine internationale Bank - ein. Der ausgewiesene Betrag wurde auf dem Klientengelderkonto der Kanzlei mit dem Vermerk E.V. (Eingang vorbehalten) gutgeschrieben. Kurz danach meldete sich die Frau und verlangte eine rasche Teilüberweisung auf ein Konto bei einer inländischen Bank.
Die Anwaltskanzlei wartete dann aber mit der Überweisung zu und nahm zusätzliche Abklärungen vor. Dabei stiess sie dann darauf, dass ein Betrugsversuch vorlag.
Das Szenario wurde von den Betrügern aber sehr überzeugend vorgetragen, und erst bei einer konkreten Überprüfung, mit welcher nicht gerechnet werden musste, flog das Ganze auf.

